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 ·  Lesezeit: 16 Min

Website-Relaunch 2022: Dein Guide für einen genialen Neustart!

zuletzt aktualisiert am 
18. Nov 2021
Artikel verfasst von David Jovan

Dir ist bewusst dass es Zeit für einen Relaunch ist, weißt aber nicht wo du anfangen sollst?

In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du für deinen Website-Relaunch wissen musst - damit dieser nicht nur eine Neugestaltung, sondern vor allem eine Bereicherung für dein Unternehmen wird!

Fangen wir mit einer vernünftigen Definition an...

Was ist ein Website-Relaunch?

Der Begriff Website-Relaunch bedeutet, dass die Inhalte der bestehenden Website geändert, verbessert oder aktualisiert werden.

Weiters wird in den meisten Fällen auch das Design aufgefrischt und an die aktuellen Standards adaptiert.

Darüber hinaus kann es noch weitere Relaunch-Arten geben, wie z. B. einen Technologie/CMS-Wechsel, einen Domain- und/oder Hostingwechsel oder einen URL-Umbau.

Jede Tätigkeit die dazu beiträgt, dass die Website besser wird, kann als Teil des Relaunch-Prozesses angesehen werden.

Im Optimalfall schafft ein Relaunch vor allem eins: Synergien zwischen Websitebesuchern und Unternehmenszielen.

TIPP
Frage dich immer wieder..

"Wie kann ich meinen Seitenbesuchern maximalen Mehrwert über die Website liefern?"

Gründe für einen Relaunch

Es können verschiedene, oftmals sehr unterschiedliche, Gründe für einen Website-Relaunch vorliegen. Server- und Technologiewechsel haben beispielsweise wenig mit Design und visueller Gestaltung zu tun.

Ein komplettes Rebranding wiederum ändert in den meisten Fällen nahezu alles, von der Kommunikationsart über die Corporate Identity bis zur optischen Aufmachung.

Da es jedoch vergleichsweise selten vorkommt, dass sich Unternehmen solch eine "radikale" Maßnahme, wie ein Rebranding entscheiden, stelle ich dir nun drei Fragen vor, die dir eine Antwort auf deine sehr berechtigte Frage geben.

Du fragst dich sicherlich: "Brauche ich einen Relaunch, oder geht es noch?"

Beantworte für dich die folgenden Fragen ... wenn die Antwort zu mindestens einer, dieser Fragen "JA" lautet, dann wird ein Website-Relaunch benötigt.

#1 Nehmen meine Umsätze & Conversions ab?

Was ist zurzeit die übergeordnete Strategie, die dafür sorgt, dass deine Website Seitenbesucher in Kunden verwandelt?

„The buyer journey is nothing more than a series of questions that must be answered.“

~ Michael Brenner

Dieses Zitat deutet darauf hin, dass du mit deiner Website alle möglichen Fragen abdecken solltest.

Du musst dir vorstellen dass in 90% der Fälle die Seitenbesucher dein Unternehmen nicht kennen und dir noch nicht vertrauen.

Der einzige Weg über das Internet vertrauen zu schaffen ist mit Menschlichkeit, Transparenz und Expertise zu punkten.

Im Laufe des Ratgebers kommen wir zum Thema "Content Strategie", bei dem ich dir zeige, wie du mit den drei vorhin genannten Eigenschaften Inhalte erstellen kannst, welche dir dabei helfen, deine Unternehmensziele zu erreichen.

#2 Sieht das Design veraltet aus?

Das aktuelle Design ist nicht mehr zeitgemäß und führt den Websitebesucher nicht optimal durch die Website?

Dann wird dringend ein neuer Anstrich benötigt - frischer Glanz kann wahre Wunder bewirken.

Vergleich einer Website vor und nach dem Relaunch
Vergleich: Website vor und nach dem Relaunch

Klar, Design ist immer subjektiv, aber es gibt bestimmte Best Practices an die man sich halten sollte um eine optimale User Experience zu gewährleisten. Eine "hübsche" Website ist nur ein Teil vom Design-Relaunch.

Im Webdesign ist es wie im "echten" Leben: Die Message sollte innerhalb der Kommunikation immer klar sein.

Wenn du willst, dass dein Seitenbesucher einen bestimmten Artikel durchliest, damit er dein Angebot besser versteht, dann solltest du es ihm auch klar kommunizieren.

Das fängt schon bei dem Text innerhalb deiner Buttons an:

Vergleich von Call to action Texten
Vergleich von Texten innerhalb von Buttons

#3 Ist die Benutzererfahrung zumutbar?

Hast du mal geprüft, wie deine Website in verschiedenen Browsern dargestellt wird?

Werden einige Elemente auf der Website in manchen Browsern gar nicht dargestellt und wenn dann nicht so wie gewollt?

Das ist keine Seltenheit, da unterschiedliche Browser sich (leider) nicht immer an die selben Standards halten - das führt leider oft zu Komplikationen in der Entwicklung.

Da bringt die schnellste und schönste Website wenig, wenn sie nicht auf allen Geräten optimal dargestellt wird.

Mögliche Ziele von einem Website-Relaunch

Soll die Website nur optisch aufgefrischt werden oder steckt der Wille zu höheren Umsätzen oder einer stärkeren Markenbindung dahinter?

TIPP
Was willst du mit der neuen Website bewirken und erreichen?

Die Frage solltest du dir auf jeden Fall schon vorab stellen, denn sonst fehlt am Ende die Planung und somit auch eine passende Strategie.

Wenn du vor hast mit der Website mehr Umsatz zu erzielen, dann solltest du dir definitiv Gedanken machen, wie du dem Website-Besucher maximalen Mehrwert bieten kannst bevor er dich kennengelernt hat.

Wieso sollte er genau dich kontaktieren oder bei dir kaufen? Was du im klassischen Offline-Verkauf gewohnt bist, solltest du genauso, eigentlich sogar nahezu 1:1, über die Website abbilden.

Du kannst die Website wie einen Verkäufer sehen, der 24/7 aktiv ist und dafür sorgt, dass genug Umsatz erwirtschaftet wird.

Damit du ein besseres Gefühl für die riesige Breite an möglichen Zielen, die ein Website-Relaunch verfolgen kann, bekommst, liste ich dir hier einige der üblichen Ziele auf:

  • Mehr Traffic: Top-Rankings in Suchmaschinen resultieren in einem Strom an warmen Interessenten.
  • Mehr Anfragen/Verkäufe: Hierzu erhöht man die Conversion Rate, also das Verhältnis zwischen reinen Seitenbesuchern und Käufern bzw. Kunden.
  • Beheben von UX-Problemen: Die User Experience umfasst Nutzererfahrung im Rahmen von Zugänglichkeit, Usability & Ästhetik.
  • Neues Corporate Desing / Rebranding: Wahrnehmungsänderung durch einen neuen Look & eine umgestaltete Kommunikation.
  • Mehr Bewerber / Fachkräfte: Attraktive Kommunikation der Arbeitsbedingungen und Karrierechancen mittels durchdachtem Employer Branding.
  • Technische Infrastruktur modernisieren: Ob durch den Einbau neuer Funktionalität oder den Wechsel des technischen Fundaments - Nutzer und Suchmaschinen werden die positive Entwicklung sicherlich wahrnehmen.
  • Expansion: Mehrsprachige Inhalte verfassen und so weitere Kundenkreise ansprechen.
  • Kosten minimieren: Automatisierte Beantwortung üblicher Fragen - Vermittlung korrekter Ansprechpartner - durch Online-Tools lassen sich Prozesse vereinfachen.
  • Expertenstatus aufbauen: Das Abdecken der gesamten Customer Journey positioniert deine Marke langfristig als Anlaufstelle Nummer 1 in deiner Nische.

Was kostet ein Website-Relaunch?

Die Kosten für einen Relaunch hängen von unglaublich vielen Faktoren ab. Es gibt aber grundsätzlich zwei entscheidende Fragen die man sich stellen muss, um den Aufwand grob einschätzen zu können:

 

1. Wie viele Unterseiten müssen übertragen werden?

Manche Unterseiten kann man nahezu 1:1 in die neue Website übernehmen. Andere wiederum fallen weg oder werden zusammengeführt, wenn die Inhalte auf den einzelnen Seiten zu dünn ist.

INFO

Wenn man davon ausgeht, dass eine Unterseite in ungefähr 1 Stunde nachgebaut ist und man abhängig vom Dienstleister mit einem Stundensatz von 60-120€ rechnet, dann hat man schon mal ein ganz gutes Gefühl dafür, in welcher Größenordnung man sein Budget grob kalkulieren sollte.

2. Sind neue Funktionen geplant?

Soll es möglich sein, über die Website Produkte in den Warenkorb zu legen und anschließend zu kaufen?

Soll ein intuitiver Konfigurator, z. B. wie bei einem Autohersteller, programmiert werden?

Oder soll es einfach nur ein Kontaktformular geben?

Wie du siehst, gibt es zahlreiche Möglichkeiten deine neue Website mit Funktionen zu erweitern.

Die Komplexität und die Kosten einer extra Funktion lassen sich kaum abschätzen ohne mit einem Experten vorher gesprochen zu haben.

Zum Glück gibt es schon viele fertige Systeme und Funktionen, die man für vergleichsweise wenig Geld einfach nutzen kann. Kurzes Beispiel: Das Terminvereinbarungstool, welches du auf unserer Kontaktseite siehst, nutzen wir für 7€ monatlich.

Kontaktformular Plugin Beispiel
Beispiel für ein Terminbereinbarungs-Tool
Einen eigenen Onlineshop kann man schon ab 25€ monatlich betreiben, beispielsweise mit Shopify. Hierbei muss man jedoch erwähnen, dass zusätzliche Kosten durch einen Dienstleister anfallen, der die Shop-Architektur, das Theme und diverse Plugins an dein Unternehmen anpassen muss. Ein eigener Konfigurator, der explizit für dein Produkt programmiert wird, kostet schnell mal mindestens 30.000€.
Beispiel für ein Produkt-Konfigurator von www.pickawood.com
Beispiel für einen Produkt-Konfigurator - Quelle: www.pickawood.com

Phase 1: Recherche und Analyse

Beim Relaunch steht und fällt die Website mit einer ausführlichen Recherche und Analyse.

Wenn du vor hast einen erfolgreichen Relaunch an den Tag zu legen, dann solltest du mindestens 30% deines Budgets in diese Phase investieren.

Ohne die nötige Recherche und Analyse ist das Projekt zum Scheitern verurteilt.

Business-Analyse: Gar nicht so trivial

Wie verdient dein Unternehmen Geld und wie könnte dich deine neue Website dabei unterstützen?

Wenn wir einen Website-Relaunch für unsere Kunden durchführen, gibt es bestimmte Fragen, die wir ihnen immer vorab stellen. Erst wenn wir verstehen wie das Unternehmen funktioniert, können wir auch dementsprechend die neue Website an die Unternehmensziele anpassen.

Hier ein Auszug einiger höchstrelevanter Fragen, die es zu beantworten gilt:

  • In welcher Branche seid ihr tätig?
  • Was ist eure Unternehmens-Mission?
  • Welche Werte vertretet ihr?
  • Welche Produkte / Dienstleistungen bietet ihr an?
  • Was sind eure Bestseller bzw. auf welche Produkte wollt ihr mehr Fokus legen?
  • Wie sieht der aktuelle Marketingmix aus - welche Kanäle sind im Einsatz?
  • Welche Ziele habt ihr für dieses Jahr?
  • Wie gewinnt das Unternehmen zurzeit neue Kunden?

Wie steht es um die Konkurrenz?

"Wir haben keine Konkurrenz..."

Wie oft wir diesen Satz schon gehört haben, willst du garnicht wissen. Jedes dritte Unternehmen behauptet von sich, dass es absolut einzigartig ist und keine Konkurrenz hat.

Nimm dieses Thema bitte ernst und befasse dich ausgiebig mit deinem Markt und den Mitbewerbern.

Aus einer Wettbewerbsanalyse lassen sich viele Ideen und Inspirationen ableiten, die du für deinen Website-Relaunch nutzen kannst.

Damit du eine bessere Vorstellung von websitebezogenen Konkurrenzsituationen bekommst, gehen wir nun zwei simple Beispiel durch:

Suchanfrage für einen Schlüsseldienst
Google-Suche nach einem Schlüsseldienst in der Umgebung

Nehmen wir an du bist ein Schlüsseldienst.

 

Ein potentieller Kunde hat sich gerade ausgesperrt und kommt nicht in seine Wohnung rein - was macht er als erstes?

Er nimmt sein Handy und googelt nach einer geeigneten Firma, die ihm helfen könnte.

Zunächst klickt er sich durch die ersten paar Ergebnisse durch.

Ein Ergebnis lädt unglaublich langsam ... ein weiteres ist nicht besonders gut mobiloptimiert ... bei der dritten Website scheint es sich um einen Volltreffer zu handeln - sie schaut sehr vertrauenserweckend und geordnet aus.

Er ruft an und sichert sich die Hilfe des Schlüsseldienstes.

Stell dir vor, deine eigene Website war an der Stelle zu langsam, hatte technische Probleme oder war im schlimmsten Fall gar nicht unter den ersten Suchergebnissen zu finden ... du hast gegenüber deiner Konkurrenz den kürzeren gezogen :(

Nun zu einem weiteren schnellen Beispielszenario.

 

Du bist auf der Suche nach einem Unternehmensberater, der dich bei einem bestimmten Thema unterstützen soll.

 

Du fragst in deinem Netzwerk nach, doch leider kennt niemand einen passenden Berater.

Also begibst du dich ins Internet und recherchierst eigenständig nach einer Lösung für dein Problem.

"Rein zufällig" gelangst du auf die Website von einem Unternehmensberater, der einen umfassenden Artikel zu genau deinem Problem geschrieben hat.

Hilft dir der Artikel weiter, so wirst du höchstwahrscheinlich bei diesem Berater anrufen und ihn fragen, ob er dir bei deinem Problem individuell behilflich sein könnte.

Dieser Unternehmensberater verfasst für seine Zielgruppe laufend hilfreiche Inhalte, die gefunden werden und ihm Neukundentermine einbringen.

Aus dieser Situation lässt sich also folgendes ableiten...

...wenn deine Konkurrenz so fleißig wie der Unternehmensberater ist, dann weißt du ganz genau, worauf du beim Relaunch besonderen Wert legen solltest.

 

Folgende Fragen könnten bei deiner Marktanalyse hilfreich sein:

  • Wie sieht der Wettbewerb aus? (Umfang, Positionierung, Standort usw.)
  • Was sind die Stärken und Schwächen der Konkurrenz? (Womit könntest du punkten?)
  • Wie sehen die Websites der Konkurrenten aus? (Ladezeit, User Experience, roter Faden,...)
  • Welche Inhalte stellt die Konkurrenz kostenlos zur Verfügung?
  • Welche Funktionen bieten sie über die Website an?
  • Betreiben sie SEO?

Seitenstruktur und URLs

Beispiel für eine schlechte Seitenstruktur
Beispiel für eine schlechte Seitenstruktur, Quelle: sldev.io

Ist deine Website ähnlich strukturiert, dann solltest du beim Relaunch darauf achten, dass die Hierarchie deiner neuen Website flacher und in Themen aufgeteilt wird.

Je komplizierter du deine Website aufbaust, desto schwerer tut sich Google beim Crawlen dieser.

INFO
Was sind Web-Crawler?

Suchmaschinen arbeiten mit Crawlern, die im Grunde nichts anderes sind als Computerprogramme, die automatisiert deine Website analysieren.

Sie versuchen anhand deiner Websitestruktur und Inhalte auf den Unterseiten alles zu sortieren und bestimmten Themen zuzuordnen, damit sie die passenden Inhalte liefern können, wenn jemand nach etwas sucht.

Google wird dir keine Jacken vorschlagen wenn du nach Socken suchst.

Damit deine Website für Suchmaschinen optimal strukturiert ist, solltest du wie bereits erwähnt, die Hierarchie so flach wie möglich halten und eher in die Breite nach Themen gehen.

Dazu eignen sich Topic-Cluster ideal - im Laufe des Ratgebers kommen wir noch auf diese zurück.

Beispiel für eine Seitenstruktur anhand vom Topic-Cluster-Model
Beispiel für eine Seitenstruktur anhand des Topic-Cluster-Models, Quelle: seo-hacker.com

Content Audit

Der Prozess des Sammelns und der Analyse von Inhalten auf deiner Website, wie z. B. auf Landingpages oder Blogbeiträgen.

Ein Content Audit ist einfach ausgedrückt eine Bestandsaufnahme einer Website und gibt Aufschluss darüber, welche Inhalte erstellt, aktualisiert, neu geschrieben oder gelöscht werden müssen.

Trafficverteilung auf die Unterseiten mit ahrefs.com
Einblick in die Trafficverteilung auf einzelne Unterseiten mittels ahrefs.com

Im obigen Screenshot siehst du einen Ausschnitt aus dem kostenpflichtigen SEO-Tool, Ahrefs, welches bei uns im Einsatz ist.

Hiermit lässt sich analysieren, ob der bestehende Website-Content Seitenbesucher einbringt oder nicht.

Weiters sieht man auch, unter welcher Suchanfrage die konkreten Unterseiten am häufigsten in den Top-Suchergebnissen erscheinen.

 

INFO
Eines muss dir bewusst werden:

Wenn du unter "[Dein Unternehmensname] + [Produkt/Dienstleistung]" gefunden wirst, heißt es noch lange nicht, dass deine Website für Suchmaschinen optimiert ist.

Solche Suchanfragen setzen nämlich voraus, dass die suchende Person deine Firma bereits kennt.

Anders wäre es, wenn eine deiner Unterseiten nur über "[Produkt/Dienstleistung]" gefunden wird.

Suchmaschinen sind an sich sehr faul und mögen es nicht, Content durchgehen zu müssen, der nicht hochwertig und hilfreich für deine Seitenbesucher zu sein scheint.

Wenn dein Blog nahezu ausschließlich aus kurzen News zu den aktuellen Firmengeschehnissen besteht, dann wirst du vermutlich nicht die besten Erfolge bei Google erzielen.

Es gibt deiner Website sicherlich einen Charakter, wenn du zeigst, dass sich dein Unternehmen stetig weiterentwickelt, jedoch sollte das nur ein kleiner Bestandteil vom Website-Content sein.

TIPP

Liefere deiner Zielgruppe umfassende Ratgeber zu deinem Fachgebiet und beantworte alle möglichen Fragen, die im Zusammenhang mit deinem Thema aufkommen könnten.

Die Suchmaschinen werden dich dafür belohnen und das wird sich in der Anzahl deiner Seitenbesucher und deiner Auftragslage bzw. Verkäufe widerspiegeln.

SEO Audit

Wie in der Ryte Wiki beschrieben, handelt es sich beim SEO Audit um ein komplexes Verfahren, um den Grad der Suchmaschinenoptimierung einer Website einschätzen zu können.

Mit dem Ziel, die Sichtbarkeit einer Website gezielt optimieren zu können, werden verschiedene OnPage- und OffPage-Faktoren, die technische Infrastruktur und viele weitere Website-Bereiche unter die Lupe genommen.

Je besser deine Seiten in den Suchergebnissen sichtbar sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass du auf dich aufmerksam machst und damit Kunden sowie Fachkräfte für dein Unternehmen gewinnst.

Beliebte Suchmaschinen
Beliebte Suchmaschinen, Quelle: www.rankingroad.com

Kurz zur Funktionsweise von Suchmaschinen

Suchmaschinen wie Google und Bing verwenden Bots, um Seiten im Web zu crawlen, von Seite zu Seite zu wechseln, Informationen über diese Seiten zu sammeln und sie in einen Index aufzunehmen.

Stelle dir den Index wie eine riesige Bibliothek vor, in der ein Bibliothekar ein Buch (oder eine Webseite) aufrufen kann, damit du genau das findest, wonach du gerade suchst.

Suchmaschine Funktionsweise
Funktionsweise einer Suchmaschine, Quelle: mads.de

Zunächst analysieren Algorithmen die Seiten im Index unter Berücksichtigung hunderter Rankingsignale, um zu bestimmen, in welcher Reihenfolge Seiten in den Suchergebnissen für eine bestimmte Suchanfrage erscheinen sollten.

In unserer Bibliotheksanalogie hat der Bibliothekar jedes einzelne Buch in der Bibliothek gelesen und kann dir genau sagen, welches der vielen Bücher die Antworten auf deine Fragen hat.

Bezahlte Google-Anzeigen (früher AdWords - heute einfach Google Ads) sind in diesem Fall gewissermaßen Bücher, die der Bibliothekar gegen einen Geldbetrag sehr präsent aufgestellt hat, ohne sie auf ihre Qualität zu überprüfen.

Anzeige in Google Beispiel
Beispiel einer Anzeige auf Google

Im Gegensatz zu bezahlten Suchanzeigen, welche die üblichen Rankingfaktoren nicht erfüllen müssen, können organische Suchergebnisse nicht gegen Bezahlung von Suchmaschinen beeinflusst werden.

Hier bist du auf die Arbeit von SEO-Experten angewiesen.

Bezahlte Anzeigen werden oft von Nutzern als reine Werbung abgestempelt und daher bewusst ignoriert.

Achte deswegen bei deinem Website-Relaunch auf die Optimierung für Suchmaschinen.

Analysiere deine KPIs

Worin ist ist deine bestehende Website bereits gut und was hätte Optimierungspotential? Schau dir deine KPIs an und leite daraus konkrete Maßnahmen für die neue Website ab. 

Dir steht dazu eine Reihe kostenloser Google-Tools zur Verfügung:

Ladezeit und User Experience der Website - Google Page Speed Insights
Google Pagespeed Insights Beispiel
Organischer Traffic über Google - Google Search Console
Google Search Console Beispiel
Traffic & Nutzerverhalten Kanäle wie Social Media, E-Mail,.. -  Google Analytics
Google Analytics

Das setzt natürlich voraus, dass du auf deiner alten Website das Tracking korrekt eingerichtet hast.

Unserer Meinung und Erfahrung nach macht es wenig Sinn eine Website zu betreiben, ohne zu wissen, von wie vielen Menschen diese wahrgenommen wird, woher diese Seitenbesucher kommen und was genau sie auf der Website machen.

„What gets measured get managed.

~ Peter Drucker

Setze Weiterleitungen ... unbedingt!

Arbeite mit einem Tool wie Screaming Frog. Es gibt dir einen Überblick über alle URLs deiner Website.

Bei einem Website-Relaunch ist es extrem wichtig genau zu wissen, was mit den einzelnen URLs geschehen soll, um 404-Seiten zu vermeiden.

 

Kurzes Beispiel:

Stell dir vor, du hattest vor dem Relaunch die Unterseite "www.deinewebsite.at/produkt-vergleich". Viele deiner sonstigen Unterseiten sowie fremde Websites aus dem Internet verlinken auf diese Unterseite.

Während dem Relaunch stellst du fest, dass "/produkt-vergleich" nicht mehr benötigt wird. Sie wird gelöscht und ist somit nicht mehr verfügbar.

Wenn jetzt Nutzer versuchen, diese Unterseite zu erreichen, dann kommt es zu einem 404-Error. 

Das ist sowohl aus Nutzererfahrungs- als auch aus SEO-Sicht ein absolutes No-Go.

Beispiel einer 404 Seite
Beispiel einer 404 Seite

Die Lösung für dieses Problem sind 301-Redirects.

Du kannst dir Redirects wie einen Nachsendeauftrag vorstellen.

Du bist umgezogen und hast eine neue Adresse - es wäre blöd wenn deine ganzen Briefe noch immer an die alte Adresse geschickt werden.

Aus diesem Grund richtest du bei der Post einen Nachsendeauftrag ein, sodass die Briefe auf die korrekte Adresse umgeleitet werden.

TIPP

Mach vor dem Relaunch eine Bestandsaufnahme der aktuellen URLs und überleg, welche in der Form nicht mehr benötigt werden.

Definiere passende Redirects, sodass nach dem Relaunch keine technischen Probleme entstehen.

Phase 2: Konzeption und Planung

Durch die Analyse und Recherche aus der ersten Phase hast du jetzt die Informationen, die du benötigst, um mit der Konzeption und Planung loszulegen.

Funktionalität

Welche Funktionen soll deine neue Website haben?

Soll es eine Shop-Funktionalität oder eine Terminbuchung mit Kalender-Synchronisation geben? Werden interaktive Tools, wie z. B. Rechner oder Konfiguratoren ein wichtiger Bestandteil der Website?

Hierbei solltest du wirklich bis ins kleinste Detail gehen.

Wir stellen uns da immer folgende Fragen

  • Welche Funktionen sind Must-haves?
  • Welche Funktionen sind Should-haves?
  • Welche Funktionen sind Nice to-haves?

Diese Fragen helfen vor allem bei etwaigen Budgetproblemen besser abschätzen zu können, welche Funktionen man streichen könnte und welche essenziell für den Relaunch sind.

Technische Umsetzung

Um eine sinnvolle Entscheidung bei der Wahl des technischen Umsetzungsmedium treffen zu können, sollte man sich im Vorfeld sicher sein, welche Funktionalitäten in Planung sind, was das übergeordnete Ziel der Website ist und in welcher Form die zukünftige Wartung und Erweiterung stattfinden soll.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen folgenden Umsetzungen:

  • CMS wie z. B. Wordpress, Joomla, Typo3 ..
  • Programmierung einer eigenen Webapp mit JavaScript-Technologien wie React, Vue oder Angular..
  • Mix aus einem fertigen CMS und eigener Programmierung
  • Shopsystem wie Shopify, Shopware oder WooCommerce, ...

In den meisten Fällen ist die Umsetzung mit einem fertigen CMS ausreichend.

Wenn du aber sehr spezielle Anforderungen an deine Website hast, dann ist es sinnvoll die Website als eigene Webapp programmieren zu lassen. Das sollte aber wirklich die letzte Option sein, weil hierbei die Kosten abhängig vom Umfang des Projektes schnell mal sehr hoch werden können.

Definiere deine Buyer Personas!

Hast du mal von einer Buyer Persona gehört?

Wenn nicht ... dann pass jetzt gut auf!

 

Das Definieren von Buyer Personas macht es dir möglich, die Bedürfnisse, Engpässe und Handlungen deines idealen Kunden besser nachzuvollziehen.

 

Eine Buyer Persona ist eine fiktive, also von dir und deinem Team auf Basis eurer Erfahrungen, Analysen und Recherchen ermittelte Person. Je persönlicher man eine solche Persona gestaltet, desto besser werden erfahrungsgemäß die nachfolgenden Ergebnisse.

Sobald deine Persona steht, kannst du folgende Frage sicherlich weitaus zielgerichteter beantworten:

 

"Was würde mein idealer Kunde an dieser Stelle tun?"

 

Wenn diese Frage regelmäßig entlang der Customer Journey gestellt wird - dann kann dein Web-Auftritt nur durch die Decke gehen!

Sehr empfehlenswert für die Erstellung von Personas sind kostenlose Tools, wie Make My Persona von Hubspot sowie Semrush Persona.

Make my persona Beispiel
Screenshot des Make My Persona Interfaces von Hubspot

Mit einer Persona vor Augen weißt du...

  • ... auf welche Art von Endgeräten du besonders werden legen musst.

    • Ist deine Persona eine hochrangige Managerin, die ständig unterwegs ist und so gut wie nie einen Laptop mitführt - dann wirst du sie, wenn überhaupt, auf ihrem Handy erreichen.
    • Ist es wiederum ein Programmierer, dann wird das Desktop-Erscheinungsbild deiner Website essenziell sein.
  • ... welche Art der Ansprache du nutzen solltest.

    • Leidet die Persona unter Zeitdruck, ist jedoch ein richtiger Zahlenmensch - dann wirst du sie mit konkreten Daten, Fakten und Statistiken ohne viel "Gelaber" drum herum beeindrucken können.
    • Handelt es sich um eine recht zurückhaltende Persona, die besonders großen Wert auf Beratung legt, dann wird es womöglich sinnvoll sein, ihr umfassende Ratgeber vorzulegen oder sie sogar auf ein kostenloses Beratungsgespräch einzuladen.
  • ... was du zu tun hast, um deine Persona genau dort abzuholen, wo ihr größter Schmerzpunkt oder Wunsch liegt.

    • Simples Beispiel:
      Du bist Schuhverkäufer und deine Persona hat sehr schlechte Erfahrungen mit ihren bisherigen Online-Schuhkäufen, da die Passgrößen so gut wie nie wie beschrieben waren ... und den Rückversand musste sie noch dazu auf die eigene Kappe nehmen...
      ... dann bietest du ihr einen kostenlosen Rückversand sowie eine weitaus genauere Größenangabe an!

Deine Nutzer müssen innerhalb weniger Sekunden verstehen, was dein Unternehmen bietet, welchen potenziellen Mehrwert sie aus deinem Angebot ziehen können und dass du sie nicht enttäuschen wirst.

TIPP
Stelle dir immer wieder folgende Frage:

Wie kann ich meiner Buyer Persona genau das bieten, was sie sich erwartet, sodass sie meinem Unternehmen vertraut und Lust auf eine Zusammenarbeit bekommt bzw. mein Produkt kauft.

Arbeite deine Buyers Journey aus

Nachdem du dir vollkommene Klarheit über deine Personas erarbeitet hast, lautet der nächstwichtigste Schritt: Buyers Journey!

Sie beschreibt den Offline- und Online-Weg, den ein potentieller Neukunde durchgeht, bis er sich für einen Kauf bei dir entscheidet.

Hierbei ist es wichtig, sich in die einzelnen Personas möglichst genau hineinzuversetzen und deren Reise durchzudenken ... und zwar von Anfang, also vom ersten Touchpoint, bis hin zum Kauf bzw. Abschluss.

Überlege dir, auf welche Weise du so oft es nur geht Bestandteil der üblichen Buyers Journey wirst.

Jeder Touchpoint mit deinem Unternehmen steigert die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Abschluss kommt.

Denke über den Kauf hinaus:
Die Customer Journey

Sobald aus einem Interessenten ein zahlender Kunde wird, muss man sich überlegen, welchen Weg er gehen sollte, sodass er möglichst viele deiner Produkte/Dienstleistungen in Anspruch nimmt.

Kurz gesagt: Du willst aus einem einmaligen Kunden einen Bestandskunden machen.

Es gibt viele Best Practices, die mehrfach bewiesen haben, dass man sehr wohl seine Kunden dazu motivieren kann, auf längere Sicht häufiger und größere Einkäufe zu tätigen.

Customer Journey Beispiel
Aufbau einer Customer Journey, Quelle: advidera.com

Erstelle Stylescapes und Wireframes

Stylescapes sind eine sorgfältig zusammengestellte Kombination aus Bildern, Texturen, Typografie und Farben, um ein bestimmtes Erscheinungsbild einer Website zu vermitteln.

Beispiel für ein Stylescape
Beispiel für ein Stylescape, Quelle: www.brightscout.com

Wir verwenden Stylescapes für praktisch jedes Website-Relaunch-Projekt. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil unseres kreativen Prozesses und helfen uns dabei, unsere Ideen und Vorstellungen mit allen ins Projekt einbezogenen Personen zu teilen.

Sobald du mit den Stylescapes fertig bist, kannst du dir Wireframes überlegen. Sie helfen dir dabei, den Aufbau deiner Website und die Seitenstruktur zu visualisieren.

Es ist durchaus sinnvoll, diverse Anpassungen direkt an den Wireframes zu tätigen, um die "Programmierarbeit" möglichst effizient abzuhalten.

Wireframes in Figma
Beispiel für Wireframes in Figma

Erstelle Topic Cluster

Während du im Internet surfst, konfigurieren viele Unternehmen im Hintergrund still ihre Webseiten neu.

Wieso das?

Suchmaschinen bevorzugen Websites, die besonders "intelligent" in ihrem jeweiligen Bereich wirken.

Ist eine Website durch ihren Aufbau und ihre Inhaltsbreite in der Lage, neben der Hauptfrage eines Nutzers auch seine wahrscheinlichen weiterführenden Fragen zu beantworten, wird sie gegenüber einer Website, die sich lediglich auf die eine Hauptfrage konzentriert, bevorzugt.

Ehmm ... du verstehst nur Blattsalat?

Keine Sorge, ich hab ein simples Beispiel für dich:

Stell dir vor, du möchtest eine Keto-Diät starten, hast aber absolut keine Ahnung davon, weil es ein Bekannter von dir im letzten Gespräch lediglich angeschnitten hat.

Du suchst also nach "keto diät" und möchtest dich über die Funktionsweise informieren. 

Nun hast du zwei Websites zur Auswahl:

  • Die erste Website berät dich umfassend zum Thema "Keto Diät", geht aber auf keine naheliegenden Subthemen ein.
  • Die zweite Website ist ebenso ein guter Ratgeber, bietet dir allerdings zusätzliche Informationen zu konkreten Gerichten, die sich im Rahmen einer solchen Diät anbieten würden.

Welche wählst du? Das bleibt sowieso dir überlassen.

Google wählt die zweite, ziemlich sicher.

Topic Cluster Aufbau
Topic Cluster Darstellung, Quelle: blog.hubspot.com

Es geht also um das sogenannte Topic-Cluster-Modell, bei dem eine einzelne „Topic“-Seite, auch Pillar-Content genannt, als Einstieg in eine übergreifende Thematik fungiert und durch mehrere ergänzende "Cluster"-Seiten subthematisch unterstützt wird.

Das Topic-Cluster-Modell ist im Wesentlichen eine Möglichkeit, den Content einer Website mittels einer saubereren und bewussteren Website-Architektur zu organisieren.

In manchen Fällen konnten Unternehmen durch die alleinige Umstrukturierung ihres Contents in Topic-Cluster ihren Traffic mehr als verdoppeln - nutze also die Gelegenheit eines Website-Relaunchs und ran an die Cluster.

Vorher Nachher Topic Cluster
Traffic-Entwicklung nach der Einführung von Topic Clustern, Quelle: samuelschmitt.com

Phase 3: Umsetzung

Nach Phase 1 & Phase 2 heißt es: ran an die Umsetzung!

Du hast einen Kompass und eine Landkarte, jetzt musst du nur noch mit dem Abenteuer loslegen.

Willst du dir teure Anfängerfehler sparen und deinen Website-Relaunch professionell angehen?

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Phase 4: Testing

Nein du bist noch nicht fertig mit deinem Website-Relaunch ... du musst noch dein Testing machen.

Ja, niemand mag es, es kann sehr anstrengend sein, aber wenn du es nicht machst, ist es wie wenn ein Autohersteller keine Dummy Tests machen würde...

Crashtest Dummy
Dummy Crashtest, Quelle: www.goslar-institut.de

Responsivität

Ist deine Website für alle Bildschirmgrößen optimiert?

Das kannst du ganz einfach in Google Chrome mit den Entwicklertools testen:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren

Video laden

Browser-Kompatibilität

Prüfe die Verfügbarkeit deiner Website in allen gängigen Browsern - werden alle Elemente korrekt dargestellt?

Browsernutzung Statistik
Statistik über die Browsernutzung, Quelle: de.statista.de

Phase 5: Go-Live

Promote deinen Relaunch

Super, du bist mit dem Website-Relaunch fertig und möchtest schauen wie er ankommt?

Dann wird es Zeit deinen Kunden, Partnern und Lieferanten davon zu berichten. Du hast immerhin reichlich Ressourcen investiert und deine neue Website hat es verdient, stolz präsentiert zu werden.

Es gibt einige Möglichkeiten um die Promotion von deinem Website-Relaunch anzugehen:

  • Solltest du einen E-Mail-Newsletter haben, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um deinen Abonnenten davon zu erzählen.
  • Poste mit deiner Unternehmensseite auf deinen Social-Media-Kanälen einen Beitrag zum Website-Relaunch.
  • Mache ein kurzes Video und erzähl deine Story zum Website-Relaunch. Es gab sicherlich auch einige Situationen, die nicht ganz optimal verlaufen sind - das könnte für den einen oder anderen sicherlich spannend sein - ist ein Zeichen von Mut und Ehrlichkeit.
  • Schalte eine Online-Werbeanzeige in Kombination mit den Beweggründen zum Relaunch - also wieder ... Storytelling siegt!

Deine Tracking-Tools verraten dir, sofern sie richtig aufgesetzt wurden, ganz viel über das Nutzerverhalten auf deiner neuen Website.

Daraus kannst du zukünftig regelmäßig Maßnahmen ableiten, die deine Website niemals alt werden lassen.

Erzähle Google vom Relaunch

So jetzt wissen alle von deinem Relaunch - nur noch Google muss davon erfahren.

Wenn du all deine Weiterleitungen korrekt gesetzt hast, sollte es hierbei jedoch keine Probleme mehr geben - Google macht schon den Rest.

Dennoch gebe ich dir noch einen kleinen Tipp:

Auch abseits eines kompletten Neuanstrichs kannst du einzelne Unterseiten Google sozusagen "präsentieren" und darum bitten, dass sie in den Index aufgenommen oder neuindiziert werden.

Um diese Nachricht an Google zu übermitteln, musst du in deine Search Console gehen und eine Neuindizierung der jeweiligen URL, also Unterseite, beantragen.

Neuindizierung Google Search Console
Neuindizierung innerhalb der Search Console

Bis Google damit fertig ist, kann das wenige Tage oder einige Wochen dauern - also kein Stress. Mehr dazu findest du hier auf der offiziellen Dokumentation von Google

Fazit

Um dir am Ende dieses Ratgebers noch einen kleinen Schrecken einzujagen, habe ich einen Beitrag zu einem grauenhaft in die Hose gegangenen Relaunch vorbereitet ... das Projekt hat über 1.4 Millionen Euro gekostet ;)

Hier der Link: https://www.sistrix.de/news/warum-der-relaunch-von-frankfurt-de-bisher-knapp-50-prozent-sichtbarkeit-gekostet-hat/

Wie du siehst, ist ein Website-Relaunch eine echt komplexe Angelegenheit und sollte keinesfalls unterschätzt werden.

Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, sich hierbei von einem routinierten Experten beraten zu lassen.

Ein Mitarbeiter aus der internen Marketingabteilung macht sowas nie bzw. ein Mal in seinem Leben, da Unternehmen im D-A-CH-Raum üblicherweise nur alle 6-8 Jahre einen Website-Relaunch durchführen.

Wie du aus diesem Ratgeber herausgelesen hast, hängt der Relaunch-Erfolg sehr stark von der Vorbereitung und Planung ab.

Wenn du vor hast, ein neues Haus zu bauen, wirst du wahrscheinlich auch nicht am Architekten sparen ... wäre ja blöd wenn das Haus in paar Jahren zusammenbricht.

Du kannst dir deine Website wie ein Produkt vorstellen. Je mehr du in die Produktentwicklung und das Marketing investierst, desto häufiger wird es verkauft. Nur dass du nicht deine Website verkaufst, sondern die Produkte und Dienstleistungen, die darüber abgebildet werden.

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Head of Experience @wawmedia

Experte für UX und Performance-Optimierung & verursacht gerne Luxusprobleme für seine Kunden.
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